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Wie lange stillen?

Brust oder Brei: wie lange stillen und was kommt danach?

Dein Baby mag seinen Brei? Glückwunsch! Nicht mehr lange und es wird dann mit dir Eintopf, Risotto und Pizza essen. Mit deiner Muttermilch kann es aber weiterhin noch viel anfangen. Sie liefert ihm weiterhin viele wichtige Nährstoffe und Antikörper, zu seinem Alter passend. Und natürlich genießt es dein Baby, mit dir beim Stillen zu kuscheln. Erfahre jetzt, wie die Beikost und deine Muttermilch zusammen in Babys Speiseplan passen und wie eure Still-Zeit sanft zu Ende gehen kann.

 

Eine Frage des Timings

Vielleicht bist du unsicher, wie lange du stillen sollst. Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt, sechs Monate lang voll zu stillen und mindestens das erste und zweite Lebensjahr hindurch weiterhin nach Bedarf. Grundsätzlich hast du deinem Baby mit jeder Stillmahlzeit viel Gutes mitgegeben. Wenn du denkst, dass eure Stillzeit zu Ende gehen sollte, kannst du viel dafür tun, dass dein Baby sich sanft umgewöhnt.

Es gibt übrigens Babys, die von sich aus die Stillbeziehung aufkündigen, oft gegen Ende des ersten Lebensjahres. Plötzlich wird die Brustwarze ausgespuckt, das Köpfchen weggedreht. Das wiederholt sich. So etwas kann passieren, wenn du wieder schwanger bist und der Geschmack deiner Muttermilch sich dadurch verändert hat. Es kann aber auch sein, dass dein Baby in der Kinderkrippe ältere Kinder mit Trinkflaschen sieht und lieber auch so etwas möchte wie die „Großen“.

Meistens aber liegt der Ball bei der Mama, und du entscheidest, wann du das Signal zum Abstillen gibst. Am Schonendsten für Babys Bäuchlein und deine Brust ist es, wenn du mindestens bis zur Einführung der Beikost wartest. Dann kannst du eine Mahlzeit nach der anderen behutsam ersetzen: Die ersten Mahlzeiten mit Brei, die letzten mit einem Fläschchen Säuglingsnahrung. Nach dem ersten Geburtstag dann Kindermilch.

Wenn du nach wenigen Wochen oder Monaten schon abstillen möchtest oder sogar musst, lass dich von deiner Hebamme oder Kinderarzt/Kinderärztin zur Ernährung mit Säuglingsnahrung beraten. Dann ersetzt du nach und nach die Stillmahlzeiten durch die Fläschchen.

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Abstillen: Das zweite abnabeln

Irgendwann kommt der Moment für dein Baby: Es ist Zeit fürs Abstillen. Tipps zur langsamen Entwöhnung und Umstellung auf Beikost findest du hier.

Von der Brust zum Breilöffel

Wenn du gleichzeitig feste Nahrung einführst und mit dem Abstillen anfängst, hast du mehrere Vorteile. Erstens ist dein Baby sowieso in einer Phase, in der es gerne Neues ausprobiert. Zweitens schaffen Ess-Anfänger meistens nur wenige Löffelchen Gemüsebrei. Dann kannst du vor oder nach dem Zufüttern dein Kind noch anlegen, sodass es sicher satt wird. Und irgendwann ist es soweit: Dein Baby schafft eine ganze Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Mahlzeit und du stillst pro Tag einmal weniger.

Einige Tage oder Wochen später wiederholt sich dasselbe mit der Abendmahlzeit. Auch bei diesem Milch-Getreide-Brei wartest du ab, bis dein Baby die ganze Portion schafft. Biete bitte deinem Baby zu den Beikostmahlzeiten Wasser oder Babytee an. Den Rest des Tages stillst du wie gehabt, nach Bedarf.

Geduld, Liebe und Kreativität helfen

Abstillen in fünf Tagen oder eher in fünf Monaten? Das kannst du vermutlich nicht so genau planen. Babys und Kleinkinder haben ihr eigenes Tempo. Vielleicht stillt sich dein Baby, begeistert vom Brei, binnen weniger Wochen von selbst ab. Oder es genießt tagsüber Müsli, Brei und Brot, sucht aber nachts weiterhin deine Brust. Vielleicht magst du das ja auch noch ganz gerne. Du entscheidest, wie lange du dieses Ritual beibehältst.

Wenn du dir sicher bist, dass du abstillen willst, dein Baby da aber nicht mitmacht, kannst du folgendes versuchen:

  • Ändere die Stillposition – mach es für euch beide weniger gemütlich, wenn du stillst
  • Führe neue, schöne Rituale zum Trösten oder Ins-Bett-Bringen ein: Vorlesen, eine Massage, eine selbsterfundene Geschichte von Papa …
  • Spanne den Papa und enge Bezugspersonen häufiger ein. Vorteil: Sie riechen nicht nach Muttermilch, und das Kind bekommt in ihrer Nähe keinen Appetit darauf.

Wenn es ratzfatz gehen muss

Vielleicht würdest du gern weiterstillen, aus einem bestimmten Grund geht das aber nicht: Du musst länger ins Krankenhaus, beruflich steht eine wichtige Reise an oder, oder.

Durch diese Zeit kann dir dann helfen,

  • wenn du viel Salbeitee trinkst, der deine Milchproduktion drosselt.
  • wenn du deine Brüste massierst.
  • wenn du deine Brüste kühlst.
  • und das Wichtigste: Wenn du deinem Kind auf alle dir möglichen Weisen zeigst, wie lieb du es hast.
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