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Postnatale Depression – Sie sind nicht allein!

Wussten Sie, dass etwa jede zehnte Frau nach der Entbindung vom so genannten “Baby Blues” betroffen ist? Es kann also sein, dass Sie sich nach der Geburt nicht dauernd wie im 7. Himmel fühlen, sondern dass sich Gefühle der Unzulänglichkeit und Nervosität einstellen. Ursache dafür ist der Hormoncocktail, der, angeregt durch Geburt und Milcheinschuss, durch Ihre Adern fließt. Sprechen Sie in jedem Fall auch mit Ihrer Hebamme und Ihrer Ärztin bzw. Ihrem Arzt darüber. Sie können Ihnen dabei helfen, nach einer Wochenbettdepression wieder Boden unter den Füßen zu bekommen.

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Anzeichen postnataler Depression

Postnatale Depressionen treten in aller Regel in den ersten 6 Wochen nach der Entbindung auf, in Einzelfällen erst nach mehreren Monaten. War Ihre Großmutter oder Ihre Mutter nach der Geburt eines Kindes in einem Stimmungstief, sind Sie selbst auch gefährdeter. Postnatale Depressionen können einen unterschiedlichen Verlauf nehmen, dennoch gibt es bestimmte Symptome, an denen Sie sie erkennen können, z. B.:

  • Nervosität
  • Ständige Sorge um die Gesundheit und Sicherheit Ihnen nahestehender Menschen
  • Das Gefühl, eine schlechte Mutter oder ein schlechter Mensch zu sein.
  • Ihnen ist häufig und ohne wirklichen Grund zum Weinen zumute.
  • Starkes Schlafbedürfnis und nie das Gefühl, wirklich erholt zu sein.
  • Schlafstörungen
  • Gefühl der Wertlosigkeit
  • Das Gefühl, keine Gefühle gegenüber dem Baby zu haben.
  • Sie fühlen sich krank, haben Schmerzen im Brustbereich, Atemprobleme, Kopfschmerzen, Schwindelgefühl und Magenverstimmungen.
  • Verlust des Zeitgefühls, Unvermögen zwischen Stunden und Minuten zu unterscheiden.
  • Panik- oder Angstattacken

Langsam einen Schritt vor den anderen setzen

Wenn Sie das Gefühl haben, an einer postnatalen Depression zu leiden, wenden Sie sich unbedingt an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt bzw. an Ihre Hebamme. Es ist ganz wichtig, dass Sie sich nicht für Ihren Gemütszustand schämen. Sie trifft keine Schuld. Grund ist die Hormonumstellung. Sie sind eine wunderbare Mama. Ihr Baby ist bei Ihnen in den besten Händen. Hier ein paar Dinge, die Ihnen helfen könnten, langsam wieder Halt zu finden:

  • Reden Sie über Ihren Gemütszustand. Rufen Sie Ihre beste Freundin oder Schwester zu Hilfe, reden Sie mit Ihrem Partner über Ihre Gefühle.
  • Suchen Sie aktiv nach Unterstützung (Babysitter, Omadienst etc.).
  • Nehmen Sie sich nicht zu viel für einen Tag vor.
  • Gönnen Sie sich bewusst Zeit für sich.

Stillhinweis

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, Babys in den ersten 6 Lebensmonaten ausschließlich zu stillen. Milupa unterstützt diese Empfehlung uneingeschränkt. Die Experten unseres Eltern-Services beraten stillende Mütter gern. Bitte klicken Sie hier für weiterführende Informationen zum Thema Stillen und Muttermilch.