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Heikle Esser motivieren

Rund um den ersten Geburtstag wird Ihr Baby langsam zum Kleinkind. Es entdeckt dann seine Persönlichkeit und Individualität und beginnt, seine Unabhängigkeit zu behaupten. Das kann bei Tisch dazu führen, dass es plötzlich ein Gericht zurückweist, das es bisher gerne gegessen hat. Das ist typisch für Kleinkinder und kein Grund zur Sorge. Ungefähr die Hälfte aller 1- bis 3-Jährigen ist beim Essen „anspruchsvoll“. Um dieses manchmal ganz schön anstrengende Kräftemessen für Sie etwas leichter zu machen, haben wir viele praktische Tipps gesammelt. Sollte all das nicht helfen, sind wir auch persönlich gerne für Sie da.

Ihr Milupa Eltern + Baby Service

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Für viele Mamas und Papas sind die Mahlzeiten mit einen Kleinkind eine wahre Geduldsprobe. Aber auch für die Kleinen ist es nicht leicht. Sie wollen zwar ihren Willen durchsetzten und Neues entdecken, haben aber dennoch das Bedürfnis nach Sicherheit und Bestätigung seitens der nahen Bezugspersonen. Hier einige Tipps für harmonische, konfliktfreie Mahlzeiten:

Routine ist wichtig!

Ihr kleiner Wirbelwind hat wahrscheinlich 5- bis 6-mal am Tag Hunger. Er braucht daher 3 ausgewogene Mahlzeiten und 2 bis 3 Zwischenmahlzeiten pro Tag. Planen Sie den Mahlzeitenrhythmus entsprechend seinem Hungergefühl. Diese Routine gibt Ihrem kleinen Schatz Sicherheit.

Lassen Sie Ihr Kind in seinem eigenen Tempo essen!

Druck führt häufig dazu, dass der Appetit nachlässt. Ihr kleiner Gourmet soll außerdem selbst entscheiden dürfen, wann er genug hat. Geben Sie am Anfang nur eine kleine Portion auf den Teller.

Nicht lockerlassen!

Wenn Ihr Kind einmal eine Speise ablehnt, bieten Sie diese ein paar Tage später erneut an. Einige Lebensmittel brauchen 12 bis 16 Anläufe, bevor sie angenommen werden. Speziell die Kohlfamilie muss mehrfach probiert werden, bevor Brokkoli, Karfiol oder Kohlsprossen Anklang finden. Machen Sie sich außerdem darauf gefasst, dass kindlicher Geschmack sich nahezu täglich ändern kann.

Essen geht nicht nebenbei!

Achten Sie darauf, dass beim Essen Ruhe herrscht und Ihr Kind sich auf seine Mahlzeit konzentriert – also kein Fernsehen und kein Bilderbuch nebenbei!

Verstecken Sie das Gemüse einfach!

Gemüse schmackhaft zu machen, ist die größte Herausforderung bei Kleinkindern. Dann kann es hilfreich sein, Gemüse in Speisen zu verstecken. So kann es durchaus sein, dass ein Kleinkind, das die Erbsen aus dem Risi-Pisi pickt, bereitwillig Erbsenpüree löffelt, das mit Kartoffelpüree gemischt ist. In der Sauce Bolognese versteckte fein geraspelte Karotten werden von kleinen Gourmets meist nicht registriert.

Mit dem Essen spielt man!

Vielleicht interessiert sich Ihr Kleines für Käse, Brot und Co., wenn es in lustige Formen geschnitten ist. Sie können auch Keks-Ausstechformen für belegte Brote (zum Beispiel Stern-, Herz- oder Tierformen) verwenden.

Clowngesicht statt Gemüseplatte

Bunte Gemüsestücke sind wie geschaffen dafür, in Formen am Teller angeordnet zu werden. Karottenscheiben als Augen, ein rotes Paprikastück als Mund, eine Cocktailtomate als Nase und Brokkoliröschen als Haare – fertig ist das Clowngesicht.

Beziehen Sie Ihr Kind mit ein

Natürlich ist ein Einjähriges noch zu klein, um wirklich beim Kochen mithelfen zu können. Setzen Sie es jedoch in seinem Hochstuhl zu sich in die Küche und erklären Sie ihm, was Sie tun, wenn Sie die Zutaten schälen und schneiden. Wenn es dann schon etwas größer ist, kann es beim Gemüsewaschen und „-abtrocknen“ helfen.

Vom Lieblingsteller mit dem Lieblingsbesteck gegessen, schmeckt übrigens alles gleich noch besser!

Stillhinweis

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, Babys in den ersten 6 Lebensmonaten ausschließlich zu stillen. Milupa unterstützt diese Empfehlung uneingeschränkt. Die Experten unseres Eltern-Services beraten stillende Mütter gern. Bitte klicken Sie hier für weiterführende Informationen zum Thema Stillen und Muttermilch.