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Wenn Babys Bäuchlein sich nicht wohlfühlt

Babys Bäuchlein ist anfangs noch sehr empfindlich. Im Verdauen ist es noch nicht so geübt und so kann es sein, dass gerade bei jüngeren Säuglingen Bauchschmerzen vorkommen. Da Ihr Baby noch keine andere Möglichkeit hat, Ihnen das mitzuteilen, weint es. Das kann sehr besorgniserregend wirken. Die gute Nachricht ist, dass diese häufig vorkommenden sogenannten 3-Monats-Koliken – wie ihr Name vermuten lässt – innerhalb der ersten Lebensmonate meist von selbst verschwinden. Glücklicherweise gibt es einige Dinge, die Sie tun können, um Ihrem Baby zu helfen. Erfahren Sie mehr darüber in diesem Abschnitt. Scheuen Sie sich auch nicht, persönlich mit uns zu sprechen.

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Woran erkennt man eine Kolik?

Es gibt keine Laboruntersuchung, mit der man feststellen könnte, ob Ihrem Baby Koliken (krampfartige Bauchschmerzen) zu schaffen machen. Wenn Ihr bisher ausgeglichener Schatz um die zweite oder dritte Lebenswoche herum nach dem Füttern, Wickeln, Baden und Kuscheln scheinbar noch immer grundlos weint, könnten Koliken der Grund dafür sein. Ist sein Gesicht gerötet, die kleinen Hände zu Fäusten geballt, die Beine angezogen und schreit es manchmal bis zu 3 Stunden lang, dann will es Ihnen damit vermutlich sagen: Ich habe heftige Bauchschmerzen. Häufig treten diese Schreiphasen etwa 15 bis 30 Minuten nach einer Mahlzeit auf.

Was könnten Ursachen für Bauchschmerzen sein?

Während der Schwangerschaft war der Darm des Babys arbeitslos. Alle Nährstoffe, die es zum Wachsen brauchte, haben Sie ihm über die Nabelschnur gegeben. Nach der Geburt muss nun Milch verdaut werden, was dem Bäuchlein plötzlich einiges an Know-how abfordert.

Einer der Hauptgründe für Koliken ist also vermutlich, dass das Verdauungssystem Ihres Babys einfach noch nicht reif genug ist, um die Nahrung optimal zu verwerten. Verschiedene Bestandteile gelangen dann unverdaut in den Dickdarm und verursachen dort unangenehme Blähungen und zum Teil sogar Krämpfe.

Eine andere Ursache könnte sein, dass Ihr Baby beim Trinken zu viel Luft schluckt, ohne ein “Bäuerchen” zu machen. Sein Bäuchlein füllt sich mit Luft und dehnt sich schmerzhaft aus.
Oder aber der Stuhl Ihres Babys ist knollig und hart und es hat Schwierigkeiten beim Ausscheiden. Vielleicht haben Sie unlängst seine Ernährung umgestellt oder es hat übermäßig geschwitzt und zu wenig getrunken. Bei gestillten Babys kommt Verstopfung übrigens eher selten vor, da die Muttermilch besonders gut verdaulich ist und die Darmflora positiv beeinflusst.

So können Sie Ihrem Baby helfen

Den kleinen Liebling jeden Tag stundenlang schreien zu hören, kann ganz schön anstrengend sein. Hier haben wir für Sie einige praktische Tipps gesammelt, wie Sie Ihr weinendes Baby beruhigen können, damit es Sie bald wieder mit seinem Lächeln in den Bann zieht:

  • Massieren Sie den Bauch Ihres Babys sanft und kreisen Sie dabei langsam und groß über dem Bauch im Uhrzeigersinn.
  • Lassen Sie Ihr Baby während der Mahlzeit mehrmals ein “Bäuerchen” machen.
  • Bewegen Sie die Beine Ihres Babys mit Strecken und Anziehen, lassen Sie die Oberschenkel langsam kreisen.
  • Geben Sie Ihrem Baby mehr zu trinken. Wenn Sie stillen, legen Sie es öfter nur kurz an, damit es die wässrige Vormilch bekommt. Halten Sie sich bei der Zubereitung des Fläschchens genau an die Angaben auf der Packung. Zuviel Pulver macht die Mahlzeit zu konzentriert und könnte zu Flüssigkeitsmangel führen.
  • Legen Sie Ihr Baby ins Tragetuch oder den Kinderwagen und gehen Sie spazieren. Die schaukelnde Bewegung beruhigt manche Babys und Sie beide können „Dampf ablassen“.
  • Tragen Sie Ihr Baby im Fliegergriff und klopfen Sie ihm mit der anderen Hand sanft auf den Po.
  • Ein warmes Bad entspannt Babys Bäuchlein ebenfalls.
  • Wenden Sie den bewährten „Mama-Trick“ an: Ihre Stimme und Ihre Gegenwart beruhigen das Baby und geben ihm ein Gefühl der Geborgenheit.

Sprechen Sie bitte mit Ihrer Hebamme, Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt, wenn Sie sich Sorgen um die Gesundheit Ihres Babys machen. 

 

Stillhinweis

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, Babys in den ersten 6 Lebensmonaten ausschließlich zu stillen. Milupa unterstützt diese Empfehlung uneingeschränkt. Die Experten unseres Eltern-Services beraten stillende Mütter gern. Bitte klicken Sie hier für weiterführende Informationen zum Thema Stillen und Muttermilch.